Evelyn Windisch

Ewigkeitssonntag

Bericht<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-wuerenlos.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>113</div><div class='bid' style='display:none;'>2695</div><div class='usr' style='display:none;'>7</div>

Im November, dem Monat des Gedenkens und der Erinnerungen, sind spezielle Tage wie Allerheiligen und Ewigkeitssonntag der Vergänglichkeit des Menschenlebens gewidmet.
Ewigkeitssonntag, 24.11.2019 /09.30 Uhr
Psalm 90 erinnert uns daran, dass «beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre sind wie ein Tag
Wir halten inne. Wir zünden Kerzen an, besuchen die Verstorbenen an den Stätten ihrer letzten Ruhe, und wir denken an die Menschen, die wir verloren haben.
Das verbindet uns mit den vorhergegangenen Generationen, aber auch mit den Menschen der biblischen Zeit, die, so wie wir, gelacht und geweint, gehofft und getrauert haben. Der berühmteste Historiker des 19. Jahrhunderts, Leopold von Ränke, behauptete, dass «jede Epoche unmittelbar auf Gott ausgerichtet ist und ihr Wert gar nicht auf dem beruht, was aus ihr hervorgeht, sondern in ihrer Existenz selbst, in ihrem Eigenen selbst.» Wir sind letztlich auch auf unmittelbare Weise mit Gott verbunden, in dem wir unseren Weg vor ihm gehen, obschon jeder Weg ein Ende hat und obschon jeder Menschenweg durch Höhen und Tiefen gezeichnet ist. Dass unser Lebensweg „unmittelbar zu Gott ist“ und wir mit Gott unterwegs sind, das macht uns einzigartig. Der Glaube ermöglicht es uns, unseren Weg bewusst mit Gott zu gehen. Der Glaube ist ein Hoffnungszeichen unter uns Menschen, dass Christus lebt und das Leben bejaht. Und in allen, die im Glauben an ihn und mit ihm leben, ist das Neue, das Hoffnungsbringende und Hoffnungstragende, schon bemerkbar. Gott ist noch nicht fertig mit uns. Er begleitet uns im Leben, im Sterben und auch einmal nach diesem Leben. Er ruft uns auf, teilzunehmen an der Gestaltung seines Reiches, in dem Liebe, Gerechtigkeit und Frieden wohnen. Wir dürfen also getrost sein und auch mit dem Kommen des neuen Kirchenjahres an das Kommen seines Reiches des umfassenden Friedens und der Gerechtigkeit denken.

Mit herzlichen Grüssen und besten Segenswünschen
Timothy Cooke
Bereitgestellt: 22.10.2019     Besuche: 67 Monat 
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