Evelyn Windisch

Ausflug der Bridge Singers

Chorausflug 2019<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-wuerenlos.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>113</div><div class='bid' style='display:none;'>2690</div><div class='usr' style='display:none;'>7</div>

Warum denn in die Ferne schweifen?
Von Hanna Machgut
Wenn das Gute so nah liegt. In Baden (AG) fanden wir das Gute, zunächst in der privaten Wohnung eines leidenschaftlichen Sammlers von mechanischen und elektromechanischen Musikapparaten aus der Zeit von 1840 bis 1947. Aus diesen Musikapparaten und den Phonographen, Grammophonen und der Wurlitzer-Jukebox ertönte mal eine klassische Ouvertüre, mal Jazz und auch mal lüpfige Ländlermusik. Hautnah erlebten wir wie die Automaten den Betrieb aufnahmen. Zunächst galt es die Walze mit dem entsprechenden Musikstück einzusetzen, dann ein paar Mal kurbeln und schon lauschten wir den Tönen. Auch was sich hinter den Türen und Türchen der grossen Musikautomaten verbarg, zeigte sich uns. Mal klopften ein oder mehrere feine Hämmerchen auf eine Scheibe (Schlagzeug), dann setzten viele Schlagstöckchen die Töne der Klaviertasten in Bewegung. Die Wurlitzer Juke Box legte wie von Geisterhand betrieben die Platten auf. Bald wiegten wir uns im Takt der Musik aus den 20er Jahren. Nebst den grossen Musikautomaten durfte auch ein kleiner Piepmatz aus einer winzigen Musikdose sein Lied trällern.
Daneben gibt es in diesem privaten Heim noch viele Raritäten wie antike Telefonapparate mit und Ohrmuschel zu bestaunen. Dieses Zuhause ist eine Wundertüte, aufgefüllt bis zu den Decken hoch, aber alles stilvoll durchdacht angeordnet. Deshalb lässt es sich darin auch sehr wohl leben.
Die Mittagszeit war näher gerückt, so machten wir uns auf zu einem Restaurant mit Aussicht auf Baden, wo wir ein feines Mittagessen genossen und uns viel Zeit liessen zum Plaudern und Zusammensein bevor wir den Heimweg antraten.
Bereitgestellt: 30.09.2019     Besuche: 82 Monat 
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