Evelyn Windisch

Weltgebetstag

Weltgebetstag 2019  —  Slowenien<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>oeme.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>346</div><div class='bid' style='display:none;'>2828</div><div class='usr' style='display:none;'>121</div>

Es sind alle herzlich eingeladen!
Weltgebets-Team Würenlos
Slowenische Frauen laden ein zum Weltgebetstag am 1. März 2019.
Jeweils am ersten Freitag im März findet auf der ganzen Welt der ökumenische Weltgebetstag (WGT) statt. Und überall wird in den verschiedensten Sprachen nach derselben Liturgie gefeiert, die jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land verfasst wird, im Jahr 2019 von Frauen aus Slowenien.
Slowenien (nicht zu verwechseln mit der Slowakei) ist die nördlichste der ehemaligen Teilrepubliken Jugoslawiens. Es grenzt im Süden an Kroatien, im Westen an Italien und an die adriatische Küste, im Norden an Österreich und im Osten an Ungarn. Mit einer Fläche von 20'273 km² ist das Land etwa halb so gross wie die Schweiz.
Wie die Schweiz gehört Slowenien zu den Alpenländern. Der höchste Berg ist mit 2'864 m der Triglav ("Dreispitz"), der als nationales Symbol sogar die slowenische Flagge ziert. Slowenien ist auch eines der waldreichsten Länder Europas; darin leben etwa 700 Braunbären.
Slowenien hat eine lange, bewegte Geschichte: von einer hochstehenden Kultur in prähistorischer Zeit bis zur heutigen demokratischen parlamentarischen Republik. Während der Zeit, als Slowenien Teil der sozialistischen Republik Jugoslawien war (1945 bis 1991), wurden Angehörige von Religionsgemeinschaften diskriminiert. Seit 1991 ist Slowenien ein unabhängiger Staat und seit 2004 Mitglied der EU.
Im Jahr 2001 wurde in Slowenien der Weltgebetstag zum ersten Mal gefeiert. Der Impuls dazu kam aus der Schweiz. Und nun schenken uns die slowenischen Frauen eine Feier zum Thema "Kommt, alles ist bereit!" Diese Aufforderung steht in einem Gleichnis, das Jesus im Lukasevangelium erzählt (Lk 14,17): Die zu einem Gastmahl Eingeladenen haben sich alle entschuldigen lassen. Der Gastgeber ist enttäuscht und lässt Arme, Behinderte und Randständige an seinen Tisch bitten, damit das Fest doch noch stattfinden kann.
Dieses Gleichnis nehmen die Verfasserinnen der Feier zum Anlass, zu fragen, wie wir es mit der Gastfreundschaft gegenüber Menschen am Rande der Gesellschaft halten. Porträts von Frauen in für Slowenien typischen Lebenssituationen illustrieren das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Die Einladung gilt: Kommt, alles ist bereit!

Quelle: www.wgt.ch
Ref. Kirche Würenlos, 1.März 2019, 19.30h
Bereitgestellt: 01.02.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch