Martin Schweizer

Vom 1. Mai zum Pfingstfest

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Vom 1. Mai zum Pfingstfest
Martin Luther soll seinem oft sehr engagierten Freund Philipp Melanchthon einmal mahnend geschrieben haben: „Man dient Gott auch durch Nichtstun, ja durch keine Sache mehr als durch Nichtstun.“ Und „Deshalb nämlich hat er gewollt, dass vor anderen Dingen der Sabbat so streng gehalten werde. Siehe zu, dass Du dies nicht verachtest, es ist Gottes Wort, was ich schreibe.“
Solche Weisheit verdient Beachtung. Auch wo Kirchgemeinden mit immer mehr Arbeit von Freiwilligen „rechnen“. Standards der Freiwilligenarbeit (Benevol) zeigen ihren Rahmen auf: z. B. max. 6 Std./Woche. Und wie jede Arbeit soll Freiwilligenarbeit in der Jahresrechnung erscheinen. Damit nicht z. B. Kirchgemeinden bzw. ihre ehrenamtlichen Behörden vor lauter Aktivitäten „den Geist aufgeben“ oder bei deren Ausfall kollabieren. Dabei sollen wir alle in allem und primär Gottes Geist erbitten und uns von ihm leiten lassen. Denn wie ein weiterer Spruch Martin Luthers sagt: „Alle Arbeit ist nichts anderes als ein Finden und Aufheben der Güter Gottes.“ Auch als von einigen neuerdings „kontaktlos“ genanntes Kirchenmitglied tragen viele von Ihnen mit Kirchensteuern ohne grosses Aufsehen treu und freiwillig Arbeit bzw. Leistung mit aufs Baugerüst Kirchgemeinde. Soli deo Gloria und Herzlichen Dank!
Darum wünsche ich uns allen frohes Arbeiten, einen gesegneten ersten und ebensolche weitere Mai-Tage und ein Geist-reiches Pfingstfest! – Und falls wir uns infolge meines baldigen Stellenwechsels nicht mehr direkt begegnen: Merci für alles und Adieu!
Martin Schweizer, Pfr.
Bereitgestellt: 01.05.2018     Besuche: 21 Monat 
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